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04.10.2026 Motorräder Müller, Motorradtouren

Motorrad-Tour Spanien 2026

Motorradreise durch Spanien
Motorradreise 2026

España – La Gran Ruta

Kurvige Bergstraßen, weite Landschaften und abwechslungsreiche Etappen. Unsere Motorradreise führt uns 15 Tage lang durch einige der spannendsten Regionen Spaniens.

01


17. September 2026

Entre los Pirineos y el Atlántico

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Leipzig-Paunsdorf Bilbao
Transport der Motorräder
Alle Maschinen sind sicher verstaut, auf nach Spanien, auf nach Bilbao.

Anreise – Tag 1 | Auf dem Weg nach Spanien 🇪🇸🏍️

Heute Morgen hieß es verdammt früh: Auf geht’s! Um 4:00 Uhr wurde ich von Enrico zu Hause eingesammelt. Transporter und Anhänger waren bereits Tage vorher komplett vorbereitet und die Motorräder sicher verzurrt – also einsteigen und Kilometer machen.

Und davon gab es heute reichlich. 😅 Autobahn ist und bleibt zwar nicht gerade die spannendste Art zu reisen, dafür kamen wir richtig gut durch. Unterwegs gab es trotzdem einiges zu sehen. Bei Belfort ging es am mächtigen Löwen von Belfort und der Zitadelle vorbei – eine beeindruckende Kulisse, die tatsächlich wie eine riesige alte Festungsanlage wirkt. Kurz darauf passierten wir auch den TGV-Bahnhof Belfort-Montbéliard.

Je weiter wir durch Frankreich kamen, desto mehr änderte sich die Landschaft. Unterwegs fielen uns außerdem die teilweise wirklich sensationell gestalteten Werksverkaufshallen und Gebäude bekannter Winzer ins Auge. 🍷🇫🇷

Am Nachmittag erreichten wir schließlich unser Zwischenhotel in Chalon-sur-Saône. Und hier wurde es noch einmal spannend. 😂 Google Maps meinte es mit unserem großen Iveco samt Motorradanhänger offenbar besonders gut und schickte uns durch Straßen, bei denen wir mehr als einmal dachten: Das kann doch jetzt nicht wirklich euer Ernst sein…

Aber: angekommen! Und das Hotel war dann eine echte positive Überraschung. Schickes Restaurant, gemütliche Bar und sogar ein Pool – für eine Zwischenübernachtung kann man wirklich nicht meckern.

Die Motorräder stehen weiterhin fest verzurrt auf dem Anhänger und warten auf ihren Einsatz. Morgen geht es weiter Richtung Süden – unserem eigentlichen Ziel Spanien entgegen. 🇪🇸🏍️

Und weil nach so einem Tag Traditionen gepflegt werden müssen, gab es zum Abschluss noch ein gemeinsames Bier am Transporter. 🍻

Die Mannschaft ist komplett, die Mopeds sind dabei und die Stimmung passt. Tag 1 ist im Sack. Morgen geht’s weiter! 😎🤘
DLzG 🏍️ Euer Asphalt-Chronist Thorsten

02


18. September 2026

Spanien erreicht – Bilbao, wir sind da!

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Leipzig-Paunsdorf Bilbao
Transport der Motorräder
Wir haben Spanien erreicht!

Anreise – Tag 2 | Spanien erreicht – Bilbao, wir sind da!

⏰ 5:30 Uhr – der Wecker klingelt. Nicht unbedingt die Uhrzeit, zu der man im Urlaub freiwillig aufsteht, aber heute lagen knapp 940 Kilometer vor uns. Also raus aus den Federn, denn um 6:30 Uhr gab es Frühstück.

Den ersten Stau des Tages hatten wir allerdings nicht auf der Autobahn, sondern direkt am Frühstücksbuffet. 😂 Gut gestärkt ging es danach auf den Parkplatz – und dort wartete schon die erste sportliche Einlage. Die Gespanne mussten getrennt und die Anhänger mit Muskelkraft aus dem engen Parkplatz gezirkelt werden. Offenbar ist es für manche Franzosen Ehrensache, jeden freien Zentimeter zwischen unseren Fahrzeugen noch irgendwie zum Parken zu nutzen. 😅

Während Max und Franz bereits loskonnten, gab es bei uns noch einen kleinen technischen Zwischenfall: Am Anhänger war links der Strom weg. Zum Glück hat Enrico das Problem gefixt und gegen 8 Uhr konnten schließlich auch wir starten. 💪

Der Vormittag zeigte sich zunächst typisch französisch: grauer Himmel, nasse Straßen und zwischendurch ordentlich Schietwetter. Dazu wieder Mautstellen – gefühlt eine nach der anderen. 😂 Und natürlich unsere inzwischen bewährte Navigationsunterhaltung: drei Navis, drei Meinungen. Das Mercedes-Navi wollte zeitweise zehn Kilometer weiter fahren, dafür aber eine ganze Stunde eher ankommen. 🤔😆

Die Strecke entschädigte dafür immer wieder mit richtig schöner Landschaft. Rund um Vichy und weiter durch das französische Zentralmassiv wurde es zunehmend hügelig. Alte Vulkanlandschaften, tiefe Täler, Wälder und lange Ausblicke – selbst von der Autobahn aus gab es einiges zu sehen. Unterwegs kamen wir auch am Château de Val vorbei. Leider nur im Vorbeifahren, aber selbst aus der Entfernung ist die mittelalterliche Burg am Wasser ein echter Hingucker. Einer dieser Punkte, bei denen man sich denkt: Hier müsste man eigentlich mal anhalten.

Weiter ging es Richtung Tulle, vorbei an Turenne und später durch die Gegend des Périgord. Namen wie Les Eyzies, Périgueux und Bergerac tauchten auf den Schildern auf – eine Region, die landschaftlich wirklich Eindruck hinterlässt. Wälder, Flusstäler, kleine Orte und immer wieder diese typisch französische Mischung aus Geschichte und Landschaft. Und dann passierte tatsächlich etwas Unerwartetes: Seit etwa 11 Uhr kein Regen mehr! 😎 Auch der Verkehr spielte endlich mit – größere Staus blieben uns für den Rest des Tages erspart.

Irgendwann tauchte dann endlich das ersehnte Wort auf den Schildern auf: Bordeaux. 🍷 Jetzt wurde klar, dass wir Frankreich langsam hinter uns lassen würden. Nach Bordeaux lagen noch rund 344 Kilometer vor uns – später 222, dann 139 Kilometer bis Bilbao. Die Zahlen wurden kleiner und die Stimmung entsprechend besser. 😁 Je näher wir Biarritz kamen, desto deutlicher veränderte sich die Landschaft. Plötzlich standen am Straßenrand Pflanzen wie Pampasgras, die bei uns zu Hause eher beim Gärtner gekauft und anschließend liebevoll gepflegt werden. Hier wächst das Zeug einfach wild am Straßenrand. 🌿 Das milde Atlantikklima lässt grüßen. Und dann kamen sie endlich ins Blickfeld: die westlichen Ausläufer der Pyrenäen. 🏔️ Nach so vielen Kilometern Frankreich war das ein besonderer Moment. Berge vor uns – und Spanien plötzlich ganz nah. Wenig später dann das Schild, auf das wir den ganzen Tag hingefahren sind: 🇪🇸 ESPAÑA!

Frankreich geschafft. Spanien erreicht. Und damit beginnt nun endlich der eigentliche spanische Teil unserer „España – La Gran Ruta“. 💪😎 Kurz danach gab es sogar den ersten Meerblick. 🌊 Nur für einen Moment, vorbei an einem kleinen Hafen – aber nach diesem langen Fahrtag reicht manchmal schon so ein kurzer Blick auf den Atlantik, um sofort wieder ein bisschen mehr Energie zu haben. Die letzten Kilometer Richtung Bilbao wurden dann noch einmal richtig schön. Grüne Berge, dramatische Wolken, Sonnenstrahlen zwischen den Gipfeln – und schließlich endlich das Schild Bilbao.

🏁 Geschafft!

Nach einem richtig langen Tag standen wir am Hotel. Aber Feierabend war natürlich noch nicht sofort. Erst mussten die Motorräder von Anhängern und Transportern runter. Gurte lösen, Maschinen abladen, sortieren, aufstellen – bis schließlich alle Bikes sicher auf spanischem Boden standen. 🏍️🏍️🏍️ Und irgendwann war auch das erledigt.
Was macht man nach knapp 940 Kilometern, zwei Ländern, Mautstellen ohne Ende, Regen, Bergen, Pyrenäen und einer gefühlten Ewigkeit im Auto? 🍺 Genau. Erstmal anstoßen.
Jetzt stehen die Motorräder bereit, wir sind in Spanien und morgen passiert endlich das, weshalb wir den ganzen Aufwand betrieben haben:

Die Motorradtour beginnt. 🇪🇸🏍️🔥

Fortsetzung folgt … und ab morgen wird nicht mehr transportiert – ab morgen wird gefahren! 👉 Wenn ihr unsere Tour durch Nordspanien weiter begleiten wollt, bleibt dran. Die nächsten Tage dürften deutlich kurviger werden. 😎
DLzG ✌️Euer Kurven-Korrespondent Thorsten

03


19. September 2026

Jetzt sind wir komplett! 🏍️🇪🇸

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Leipzig-Paunsdorf Bilbao
Bilbao - Alle sind gut angekommen
Alle gut angekommen. Morgen kann es losgehen.

Anreise – Tag 3 | Jetzt sind wir komplett! 🏍️🇪🇸

Nach zwei langen Anreisetagen konnten wir es heute endlich etwas ruhiger angehen lassen – wobei „ruhig“ bei so einer Tour natürlich relativ ist. 😎 Der Morgen begann direkt bei den Motorrädern. Die Maschinen standen bereits vor dem Hotel bereit und auch meine BMW R 1300 GS für die kommenden 15 Tage wartete auf ihren Einsatz. Mit ASA und praktisch allem, was die Ausstattungsliste hergibt – Abstandstempomat, Tempomat, Totwinkelassistent und Co. – dürfte es mir auf den nächsten Kilometern jedenfalls an nichts fehlen. 😁 Vielen Dank an Motorräder: MÜLLER für die Bereitstellung! 🏍️💪 Dann hieß es erst einmal: Topcases montieren, Motorräder vorbereiten und alles für die große Runde startklar machen.

🛒 Großeinkauf – wir wollen ja nicht verdursten 😅
Anschließend ging es zum Großeinkauf. Wasser, Obst, Verpflegung und natürlich auch die eine oder andere Palette Estrella Galicia 🍺 mussten mit. Wenn man mit so einer Truppe unterwegs ist, sieht der Einkaufswagen irgendwann eher nach Versorgung eines kleinen Festivals als nach Motorradtour aus. 😂
Alles wieder in den Transporter, Kühlboxen verstaut und weiter.
Die Gelegenheit haben wir anschließend gleich genutzt, um die Motorräder vollzutanken. Und weil man bekanntlich nicht nur Maschinen mit Energie versorgen muss, gab es für uns ebenfalls noch eine kleine Mittagspause.

🌊 25 Grad, Sonne – also doch noch an den Strand!
Eigentlich stand heute hauptsächlich Organisation auf dem Programm. Aber bei rund 25 Grad und strahlendem Sonnenschein wäre es schon fast strafbar gewesen, nicht wenigstens kurz ans Meer zu fahren. Also rauf aufs Motorrad und ab an die Küste. 🏍️💨 Und genau dafür fährt man nach Nordspanien: blauer Himmel, Atlantik, ein breiter Sandstrand und diese wunderschöne Küstenlandschaft. Einfach mal Helm ab, hinsetzen, etwas trinken und realisieren: Wir sind tatsächlich hier. 🇪🇸❤️ Nach den vergangenen beiden Tagen auf der Autobahn war das der perfekte kleine Vorgeschmack auf das, was uns ab morgen erwartet.

✈️ Dann wurde die Mannschaft komplett
Am Nachmittag trafen schließlich auch unsere Jungs und Mädels ein, die mit dem Flugzeug aus Frankfurt angereist waren. Ihre Motorradausrüstung hatten wir bereits mit dem Transporter nach Bilbao gebracht und konnten sie nun direkt verteilen.
Parallel dazu kamen auch die fünf Mitfahrer an, die bereits vor knapp einer Woche mit ihren eigenen Motorrädern aufgebrochen waren und die Anreise auf zwei Rädern absolviert hatten.

Damit ist unsere Truppe jetzt komplett:
19 Motorräder. 🏍️🏍️🏍️
Und eine ganze Menge Vorfreude auf das, was vor uns liegt.

🍽️ Das erste gemeinsame Abendessen
Am Abend saßen wir dann zum ersten Mal alle gemeinsam am Tisch.
Dabei wurden die Teilnehmer auf uns Guides und die jeweiligen Gruppen verteilt, damit morgen früh jeder genau weiß, wo er hingehört. Auch die Sicherheit gehört zu einer solchen Reise dazu: Jeder Teilnehmer bekam ein einlaminiertes Kärtchen mit den wichtigsten Notrufnummern der Organisation und der Guides. Klein genug für die Jackentasche und hoffentlich etwas, das wir während der gesamten Reise nie brauchen werden. 😉
Und zum Abschluss gab es noch eine kleine Überraschung:
👕 Unser Spanien-2026-Tourshirt!

Mit der kompletten Route von Bilbao über Aguilar de Campoo, Villablino, Monforte de Lemos, Santiago de Compostela, Foz, Gijón und Unquera zurück nach Bilbao. Ein Erinnerungsstück an eine Reise, von der heute eigentlich erst das Vorwort geschrieben wurde. ❤️
Damit sind unsere drei Anreisetage abgeschlossen.

Transporter angekommen ✅
Motorräder angekommen ✅
Teilnehmer komplett ✅
Einkauf erledigt ✅
Maschinen vollgetankt ✅
Gruppen eingeteilt ✅
Tourshirts verteilt ✅

Und morgen früh gibt es keine Ausrede mehr. 😎
7 – 8 – 9 … und dann geht’s endlich los! 🏍️💨

Ab morgen heißt es nicht mehr „Anreise“. Morgen beginnt FAHRTAG 1 unserer großen Spanien-Runde. 🇪🇸🔥
DLzG aus Bilbao und gute Nacht – morgen wird gefahren! 🤘🏍️
Euer Tour-Tagebuchführer Thorsten

04


20. September 2026

Bilbao → Cervera de Pisuerga

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Bilbao Cervera de Pisuerga
Von Bilbao nach Cervera de Pisuerga
Der erste Tour-Tag erwartet uns. Auf nach Cervera de Pisuerga.

Tour-Tag 1 | Bilbao → Cervera de Pisuerga

Heute war es endlich so weit: Der erste richtige Fahrtag unserer großen Spanienrunde! 🇪🇸🏍️ Das Aufstehen hat geklappt, die Koffer waren verstaut, die Maschinen standen startklar – und dann hieß es eigentlich nur noch: auf 9 Uhr warten. 😁 Nach den langen Anreisetagen und den Vorbereitungen gestern wollten wir heute endlich das machen, weshalb wir alle hier sind: Motorrad fahren! 💪

Und was sollen wir sagen? Schon nach den ersten Kilometern war klar: Das Warten hat sich gelohnt. Die Strecken heute waren schlichtweg ein Traum für jeden Motorradfahrer. ❤️🏍️
Endlose Weiten wechselten sich mit engen Tälern ab, dazu ein richtig guter Straßenbelag und Kurven ohne Ende – mal weit und flüssig, mal enger und technisch. Immer wieder neue Landschaften und Ausblicke, bei denen man eigentlich alle paar Kilometer hätte anhalten können. Und mittendrin das ganz normale Leben hier auf dem Land. 😁
🐑 Schafe
🐐 Ziegen
🐎 Pferde und Ponys
🐄 und natürlich auch Kühe
…standen und liefen teilweise direkt links und rechts der Straße – ohne Weidezäune. Die Tiere dürfen hier offenbar ziemlich frei entscheiden, wo sie gerade herumspazieren möchten. 😂

Für uns bedeutete das natürlich: Augen auf und jederzeit damit rechnen, dass einer der vierbeinigen Verkehrsteilnehmer plötzlich andere Pläne hat. Und wo Tiere frei herumlaufen, hinterlassen sie natürlich auch das eine oder andere Andenken mitten auf der Fahrbahn. 💩😂 Gerade in den Kurven also lieber etwas genauer hinschauen.
Aber ganz im Ernst: Im Großen und Ganzen war das heute einfach nur ein riesiger Bikertraum. Diese Landschaft, diese Straßen, diese Kurven und dieses Gefühl von Freiheit – es war einfach großartig, heute hier Motorrad fahren zu dürfen. ❤️🇪🇸

🍔 Mittagspause à la Müller
Und dann kam die Mittagspause – allerdings nicht so, wie man sie auf einer normalen Motorradtour erwarten würde. Keine Restaurantsuche, keine Parkplatzsuche und kein langes Warten auf das Essen. Unsere Müller-Service-Crew hatte sich nämlich etwas ganz anderes einfallen lassen. 💪😎

An einem wunderschönen Aussichtspunkt wurde kurzerhand die mobile Versorgung aufgebaut, der Grill angeworfen – und für die gesamte Truppe gab es frisch gegrillte Burger. 🍔🔥 Motorräder daneben, eine fantastische Aussicht vor der Nase und einen frisch gegrillten Burger in der Hand. So geht Mittagspause auf Motorradtour! 😂🙌 Einfach irgendwo mitten in dieser traumhaften Landschaft anhalten, Grill raus, Burger drauf und gemeinsam genießen. Genau solche Momente sind es, die man später von einer Tour erzählt und die in Erinnerung bleiben. Danach hieß es natürlich wieder: Helm auf, Motor an und zurück auf diese fantastischen Straßen. 🏍️💨 Und ganz ehrlich – viel Überredung brauchte heute keiner, wieder aufs Motorrad zu steigen. Dafür machte das Fahren einfach viel zu viel Spaß.

🍺 Angekommen!
Am Ende dieses ersten Fahrtages erreichten wir schließlich unser Etappenziel Cervera de Pisuerga. Maschinen abstellen, Klamotten runter und dann durfte natürlich die wichtigste Tradition des Tages nicht fehlen: Das Stiefelbier! 🍺😎
Bei einer kalten Estrella Galicia konnten wir die ersten Eindrücke des Tages schon einmal Revue passieren lassen.

Eigentlich hätten wir jetzt schon sagen können: Was für ein erster Fahrtag!
Aber der Abend hatte noch eine Überraschung für uns.

❤️ Was das Hotel dann für uns gemacht hat …
Beim Abendessen haben die Gastgeber nämlich noch einmal richtig einen rausgehauen. 🤩👏 Im Restaurant wartete nicht einfach nur ein gedeckter Tisch auf uns. Das Hotel hatte eigens für unsere Gruppe ein persönliches „Automobile Müller“-Menü vorbereitet – inklusive einer extra gestalteten Begrüßungskarte mit Motorradmotiv und dem heutigen Datum. Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Und auch kulinarisch wurde ordentlich aufgefahren. Von Vorspeisen über verschiedene Hauptgerichte bis zum Dessert wurde für uns richtig etwas geboten.

Aber dann kam der Hammer. 😂 Zum Abschluss stand auf dem Dessertteller nicht einfach nur der Nachtisch. Die Küche hatte tatsächlich ein Motorrad aus Schokolade auf den Teller gezeichnet. 🏍️🍫❤️ Und daneben stand: „Süße Nacht Müller“ 😍😂

Wie geil ist das denn bitte? Das sind genau diese Kleinigkeiten, bei denen man merkt, dass sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat. Das war nicht einfach nur ein Abendessen für eine Reisegruppe – hier wollte uns jemand ganz bewusst eine Freude machen. Und das ist definitiv gelungen! 👏❤️ Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Team des Hotels für diese tolle Überraschung und die Gastfreundschaft. So endet unser erster Fahrtag der Gran Ruta: mit müden Knochen, einem breiten Grinsen im Gesicht, jeder Menge neuer Eindrücke – und der Erkenntnis, dass Motorradfahren in dieser Gegend verdammt nah am Paradies sein kann. 😎🏍️🇪🇸

Was für ein Auftakt!

Morgen geht es weiter auf unserer 🇪🇸 España – La Gran Ruta – Entre los Pirineos y el Atlántico Und wenn die nächsten Tage auch nur annähernd so werden wie heute, dann wartet hier noch einiges auf uns. 💪🔥 DLzG ✌️🏍️ Euer Sattel-Reporter Thorsten

05


21. September 2026

1.200 Jahre Geschichte, Traumstraßen, Wasserfall und Weinverkostung

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Aguilar de Campoo Villablino
1.200 Jahre Geschichte, Traumstraßen, Wasserfall und Weinverkostung

Tour-Tag 2 | 1.200 Jahre Geschichte, Traumstraßen, Wasserfall und Weinverkostung

Der zweite Fahrtag begann wieder ganz entspannt mit einem ordentlichen Frühstück. Danach standen unsere Motorräder vor dem Hotel bereit, die Sonne spielte mit und wir konnten starten. 😎🏍️
Schon der erste besondere Stopp hatte es in sich: eine rund 1.200 Jahre alte Kirche. Wenn man vor einem Bauwerk steht, das seit so vielen Jahrhunderten Teil dieser Landschaft ist, wird einem erst einmal bewusst, wie viel Geschichte hier überall zu finden ist. Ein kurzer Halt, ein paar Fotos – und dann ging es weiter hinein in die Berge. ⛪🇪🇸

Und die Landschaft legte heute richtig los. Vorbei an Stauseen und über mächtige Staumauern führte unsere Strecke immer tiefer in die Bergwelt. Spätestens am Alto de la Varga war klar: Das wird wieder ein ganz großer Tag. Weite Täler, schroffe Felsmassive, traumhafte Aussichten und Straßen, die sich scheinbar endlos durch die Landschaft ziehen. ⛰️☀️

Genau für solche Strecken sind wir hier. Mal ging es durch enge Täler, mal über offene Hochflächen und dann wieder durch sattgrüne Berglandschaften. Immer wieder Pferde und Rinder auf den Weiden, kaum Verkehr und hinter fast jeder Kurve ein neues Panorama. Man hätte eigentlich ständig anhalten können. 😍

Ein weiteres Highlight war die Cascada de la Cola de Caballo. Also Motorräder abgestellt und aus Motorradfahrern wurden kurzerhand Wanderer. 😂 In Motorradstiefeln ging es über Stege und zwischen mächtigen Felswänden hinein in die kleine Schlucht, bis wir schließlich am Wasserfall ankamen. Ein richtig schöner Ort und der kurze Fußmarsch hat sich absolut gelohnt. 💦🥾

Danach wartete bereits unsere Mittagspause – und die war wieder einmal hervorragend organisiert. Unsere Service-Crew hatte mitten in dieser grandiosen Bergkulisse alles vorbereitet. Pavillon, Tische, Bänke, Getränke und Verpflegung – während ringsherum unsere Motorräder standen und die Berge die Kulisse lieferten. So darf eine Mittagspause auf einer Motorradtour gerne aussehen. 😎

Und genau dort entstand natürlich auch das Foto am Fahnenmast. Einer musste selbstverständlich wieder ganz nach oben. 😂 Man kann ja schließlich nicht einfach nur ganz normal Mittag essen.

Gut gestärkt ging es danach wieder zurück auf die Straße. Und was soll man sagen? Die Strecken heute waren ein Traum für jeden Motorradfahrer. Endlose Weiten, enge Täler, super Straßenbelag, wunderschöne Kurven und immer wieder diese unglaublichen Ausblicke.

Dazu Tiere links und rechts der Straße: Pferde, Kühe und andere Weidetiere teilweise völlig frei unterwegs. Natürlich hat das auch einen kleinen Nachteil – ihre Hinterlassenschaften findet man dann eben manchmal auf der Straße. 😅 Aber im Großen und Ganzen war das heute einfach ein riesiger Bikertraum.
Zwischendurch durfte natürlich auch ein bisschen spanischer Genuss nicht fehlen. Wurst, Käse und ein kühles Estrella Galicia – unkompliziert, regional und genau richtig. 🍺🇪🇸
Weiter führte unsere Route über den Camín Real de Leitariegos durch immer grüner werdende Landschaften. Kleine Dörfer, weite Täler, beeindruckende Felsketten und Straßen, auf denen Motorradfahren einfach nur Spaß macht.

Irgendwann hieß es dann tatsächlich: Ziel erreicht. 💪 Alle sind gut angekommen, die Motorräder wurden abgestellt, die Zimmer bezogen und wir konnten uns erst einmal aus den Motorradklamotten schälen. Doch damit war der Tag noch lange nicht vorbei. 😉

Nach dem Umziehen wartete zum Finale noch eine Weinverkostung auf uns, bevor es gemeinsam zum Abendessen ging. 🍷 Wir bekamen einen Blick hinter die Kulissen der Bodega, sahen Edelstahltanks, Fässer und die Räume, in denen die Weine lagern und reifen. Anschließend standen natürlich die Gläser bereit und wir konnten verschiedene Weine probieren. Nach einem ganzen Tag auf dem Motorrad gemeinsam bei einer Weinverkostung zu sitzen und die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen – besser kann man so einen Fahrtag eigentlich kaum beenden.

Und auch heute bleibt wieder nur zu sagen: richtig starke Organisation. Alles vorbereitet, alles durchdacht und wir können uns einfach auf das konzentrieren, weswegen wir hier sind – fahren, erleben und genießen. 🙌

Was bleibt von Fahrtag 2? 1.200 Jahre Geschichte, Stauseen, Traumstraßen, Wasserfall, Bergpanoramen, eine perfekte Mittagspause, spanische Spezialitäten und zum Abschluss noch eine Weinverkostung vor dem Abendessen.

Ein Tag, an dem einfach alles gepasst hat. ❤️🏍️🇪🇸

Fahrtag 2 von 🇪🇸 España – La Gran Ruta – Entre los Pirineos y el Atlántico wieder ganz großes Motorradkino. 🔥
Und morgen? 7, 8, 9 – und weiter geht’s. 😎✌️
DLzG ✌️🏍️ Euer Kilometer-Kolumnist Thorsten

06


22. September 2026

Kurven, Schluchten und Abendbrot im Weinberg

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Villablino Villablino
Kurven, Schluchten und Abendbrot im Weinberg

Tour-Tag 3 | Kurven, Schluchten und Abendbrot im Weinberg

Was für ein Tag! 🤩

Wenn man erklären müsste, warum man mit dem Motorrad nach Nordspanien fährt, dann hätten die heutigen Kilometer wahrscheinlich als Antwort gereicht. Schon kurz nach dem Start war klar: Das wird wieder einer dieser Tage, für die man Motorrad fährt. Sonne, blauer Himmel und vor uns eine Landschaft, die gefühlt hinter jeder Kurve noch einmal einen draufsetzte.

⛰️ Berge, Täler und Kurven ohne Ende

Die Straßen schlängelten sich durch die asturische Bergwelt, über Höhenzüge und hinunter in tief eingeschnittene Täler. Immer wieder diese fantastischen Ausblicke auf die Berge – und Straßen, bei denen man sich eigentlich nur wünscht, dass sie niemals aufhören. Und dann kam einer dieser Aussichtspunkte, bei denen die ganze Gruppe erst einmal stehen bleibt. Unter uns tiefblaues Wasser, eingerahmt von gewaltigen, schräg aufragenden Felswänden – und mitten hindurch zieht sich unsere Straße. 😍

Da braucht es eigentlich keine großen Worte. Motorräder abstellen. Helm runter. Gucken. Grinsen. 👍 Guide Thorsten war mit dem bisherigen Verlauf des Tages jedenfalls ganz offensichtlich zufrieden. 😂

Zwischendurch führte uns die Strecke immer wieder durch kleine Orte und entlang glasklarer Gebirgsbäche. Zeit für eine Pause musste natürlich auch sein. Ein kühles Mahou 0,0 und ein paar Kleinigkeiten dazu – schließlich lagen noch genügend Kurven vor uns. 😉 Auch abseits der Motorräder gab es etwas zu entdecken. Ein kleiner Abstecher führte direkt entlang einer mächtigen Felswand und durch einen in den Felsen geschlagenen Durchgang. Kurzer Abstecher zu Fuß – selbst abseits der Motorräder liefert diese Region ständig neue Überraschungen. ⛰️😄

Und irgendwann war auch dieser fantastische Fahrtag geschafft.
Eigentlich war für den Abend gar nichts gemeinsam geplant. Jeder sollte selbst entscheiden, wo und was er essen möchte. Aber dann kam die entscheidende Erkenntnis: Wir hatten noch jede Menge Essen übrig. 😁
Kurze Umfrage unter den Teilnehmern – und die Entscheidung fiel ziemlich eindeutig: 👉 Wir machen gemeinsam Abendbrot.
Nur wo? Na klar. Mitten in den Weinbergen. 🍇😂

Unsere Servicecrew packte kurzerhand alles zusammen: Brot, Wurst, Käse, Getränke und was die Vorräte sonst noch hergaben. Ein wunderschöner Platz zwischen den Reben war schnell gefunden und damit war angerichtet.

Ganz ohne kleines Abenteuer ging es natürlich nicht. Das Serviceauto blieb auf dem Weg zum Platz kurz stecken. 😂 Der Gute war für die Stelle einfach ein bisschen zu lang geraten. Aber gegen eine entschlossene schiebende Masse von Motorradfahrern hatte auch der Transporter keine Chance. 💪😂

Wenig später saßen wir gemeinsam unter der Holzhütte, die Tische voll mit Essen und Getränken, ringsherum Weinberge und Berge – und plötzlich war aus einem eigentlich völlig ungeplanten Abendessen einer dieser Momente geworden, die wahrscheinlich länger im Gedächtnis bleiben als manches Restaurant.

Genau das macht so eine Reise aus.
Nicht nur die spektakulären Straßen.
Nicht nur die Motorräder.
Nicht nur die Landschaft.

Sondern die Menschen, mit denen man all das erlebt. ❤️🏍️
Ein verdammt schöner Abschluss eines verdammt schönen Tages.

Und wenn wir uns die vergangenen Tage anschauen, stellt sich langsam nur noch eine Frage:
Was will Spanien morgen eigentlich noch draufsetzen? 🇪🇸😎

DLzG ✌️🏍️ Euer Etappen-Reporter Thorsten

07


23. September 2026

Von Asturien nach Galicien – Pässe, Bergdörfer & 37 Grad 🏍️⛰️☀️

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Asturien Galicien
Von Asturien nach Galicien – Pässe, Bergdörfer & 37 Grad
Über den Wolken.

Tour-Tag 4 | Von Asturien nach Galicien – Pässe, Bergdörfer & 37 Grad 🏍️⛰️☀️

Heute Morgen war von spanischer Hitze erst einmal überhaupt nichts zu merken. 9 Grad standen auf dem Thermometer, als wir uns auf dem Parkplatz trafen. Also Jacke zu, Handschuhe an – und bevor wir uns überhaupt Gedanken über Pässe, Kurven oder Aussicht machen konnten, hieß es ganz pragmatisch: erst mal tanken. ⛽🥶

Die Motorräder voll, die Gruppe komplett, und dann konnte der Tag beginnen.

Schon kurze Zeit später arbeiteten wir uns aus den kühlen Tälern nach oben. Unter uns hing teilweise noch der Nebel, während über uns längst blauer Himmel und Sonne warteten. Ein herrlicher Start in einen Fahrtag, der uns heute einmal quer durch eine der abwechslungsreichsten Bergregionen dieser Reise führen sollte.

Das Roadbook schickte uns zunächst Richtung Pola de Allande und anschließend über den Puerto del Palo auf 1.146 Meter. Danach folgten Berducedo, Valvaler und der Alto de Valvaler auf 1.116 Meter. Viel wichtiger als die Namen waren aber die Straßen dazwischen: schmal, verschlungen, teilweise kaum breiter als nötig und immer wieder mit großartigen Ausblicken über die Berge.

Und wir haben heute tatsächlich alle Punkte aus dem Roadbook gefahren. Allerdings wäre es ja fast zu einfach gewesen, es dabei zu belassen. 😄 Also kamen unterwegs noch ein paar zusätzliche kleine Verbindungsstraßen und Schlenker dazu. Genau solche Strecken machen den Reiz dieser Reise aus: wenig Verkehr, ständig wechselnde Landschaft und Kurven in allen Varianten.

Ein besonderer Höhepunkt war der Abstecher zum Puerto de Ancares auf 1.669 Meter. Die Auffahrt führte uns noch einmal deutlich höher hinaus, und mit jedem Kilometer öffnete sich die Landschaft weiter. Oben angekommen hieß es natürlich kurz anhalten, schauen und genießen. Diese weiten Berghänge und die einsamen Straßen wirken hier fast endlos.

Danach wurde es kulturell. In Piornedo warteten die traditionellen, jahrhundertealten Häuser des Bergdorfes auf uns. Ein völlig anderes Bild als noch wenige Minuten zuvor auf dem Pass: alte Bauweise, kleine Wege und ein Ort, der sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt hat.

Weiter ging es an der Naturparkgrenze entlang, wieder über kleinste Straßen und viele Kurven, bis nach O Cebreiro. Dort legten wir den nächsten Stopp ein, schauten uns das alte Dorf an und nutzten natürlich auch die Gelegenheit für einen Kaffee. ☕🏍️

Danach wartete rund um Seoane do Courel noch einmal ein besonders fahraktiver Abschnitt. Hoch gelegene Straßen, grüne und felsige Hänge, enge Täler und ein Straßenverlauf, bei dem der Lenker kaum einmal lange gerade stand. Genau hier musste man auch konzentriert bleiben und den Shaping Points folgen, damit man auf den vorgesehenen kleinen Straßen blieb.

Und während wir morgens noch bei 9 Grad gestartet waren, drehte das Wetter im Laufe des Tages komplett auf.

37 Grad am Nachmittag. 🥵☀️

Fast 30 Grad Unterschied innerhalb eines einzigen Fahrtages. Morgens noch die Jacke komplett geschlossen – später fühlte sich jeder Stopp im Schatten wie eine kleine Belohnung an. In kompletter Motorradbekleidung wurde es stellenweise ordentlich warm, aber die Strecke entschädigte uns dafür mehr als genug.

Bei O Incio ließen wir schließlich die ganz kleinen Straßen hinter uns und nahmen für die letzten Kilometer Richtung Hotel noch einmal eine etwas schnellere Verbindung. Das Roadbook hatte für heute rund 280 Kilometer vorgesehen. Durch unsere zusätzlichen kleinen Straßen dürften es am Ende noch ein paar mehr geworden sein.

Was bleibt von diesem Tag?

9 Grad am Morgen, 37 Grad am Nachmittag. Puerto del Palo, Alto de Valvaler, Puerto de Ancares, Piornedo, O Cebreiro und das Courel. Dazu jede Menge kleinste Straßen, herrliche Berglandschaften und noch ein paar Extrakurven, die ursprünglich gar nicht auf dem Plan standen.

Ein Fahrtag mit enormer Bandbreite – landschaftlich, fahrerisch und temperaturmäßig. 🇪🇸🏍️

Fahrtag 4 ✅

Euer Kilometer-Kommentator Thorsten

08


24. September 2026

🛥️ Kulturtag – heute tauschten wir zwei Räder gegen ein Boot

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Galicien Galicien
🛥️ Kulturtag – heute tauschten wir zwei Räder gegen ein Boot
Tiefgrünes Wasser, rechts und links steile Berghänge, Felsen und dichter Wald. Eine völlig andere Perspektive.

Tour-Tag 5 | 🛥️ Kulturtag – heute tauschten wir zwei Räder gegen ein Boot

Heute Morgen durfte jeder selbst entscheiden: Motorrad oder Kulturprogramm? Die ersten unserer Truppe waren bereits gegen 9 Uhr mit den Motorrädern unterwegs. Eine kleine, aber offenbar ziemlich kurvenhungrige Gruppe wollte auch heute nicht auf zwei Räder verzichten. 🏍️💨

Der deutlich größere Teil hatte sich dagegen für unser Kulturprogramm entschieden – und damit hieß es auch für mich heute: Motorrad stehen lassen und die Bootstruppe begleiten. 😎 Nach den vielen Kilometern und Kurven der vergangenen Tage tat so ein etwas anderer Reisetag aber auch mal richtig gut.

☀️ Und besser hätten wir es kaum treffen können. Blauer Himmel, Sonne satt und Temperaturen, bei denen man sich fragte, ob Ende September hier überhaupt schon angekommen ist. Vom Hotel ging es zunächst gemeinsam mit dem Bus los. Und schon die Anfahrt machte deutlich, dass wir heute wieder in einer ganz besonderen Ecke Spaniens unterwegs sein würden. Die Straße schlängelte sich durch die Berge, immer wieder öffnete sich der Blick hinunter auf das Wasser – und schließlich erreichten wir unser Ziel:

🛥️ Ribeira Sacra – Embarcadero Ponte do Sil.

Dann hieß es: Leinen los!
Und plötzlich erlebten wir diese Landschaft aus einer Perspektive, die mit dem Motorrad schlicht nicht möglich ist. Vor uns das tiefgrüne Wasser, rechts und links steile Berghänge, Felsen und dichter Wald. Dazwischen tauchten immer wieder kleine Häuser auf, die teilweise so einsam in den Hängen liegen, dass man sich unweigerlich fragt, wie man dort eigentlich seinen Wocheneinkauf nach Hause bekommt. 😂

Doch das eigentlich Beeindruckende waren die Weinberge. 🍇
Die Reben wachsen hier teilweise an derart steilen Hängen, dass „Steillage“ fast schon untertrieben klingt. Kleine Terrassen ziehen sich wie Linien durch die Berge und reichen stellenweise vom Wasser bis weit hinauf Richtung Gipfel.

Und dann entdeckt man plötzlich schmale Schienen mitten im Weinberg. Keine Bergbahn für Touristen. 😉 Diese kleinen Transportanlagen helfen dabei, Material und vor allem die geernteten Trauben durch die extremen Hänge zu bewegen.

Spätestens vom Wasser aus bekommt man eine Vorstellung davon, welche Arbeit hinter einer Flasche Wein aus dieser Region steckt. Hier fährt niemand gemütlich mit dem Traktor durch die Rebzeilen. Vieles ist Handarbeit unter Bedingungen, bei denen wir wahrscheinlich schon beim Hinaufsteigen eine Pause verlangen würden. 😅🍷

Während unser Boot ruhig durchs Wasser glitt, wechselte die Landschaft ständig ihr Gesicht. Mal enge, bewaldete Passagen, dann wieder weit geöffnete Abschnitte mit terrassierten Weinbergen hoch über uns.

Und über allem: dieser nahezu makellos blaue Himmel. ☀️
Keine Motorengeräusche aus dem Helm, kein Navi, das zur nächsten Abbiegung mahnt, kein Blick auf die nächste Kehre. Stattdessen saßen wir zusammen auf dem Boot, ließen die Landschaft an uns vorbeiziehen und konnten Spanien heute einfach einmal ganz anders genießen. Natürlich haben wir unsere kleine Motorradfraktion dabei nicht vergessen. 😁 Während die Jungs und Mädels irgendwo oben ihre Kurven sammelten, waren wir unten auf dem Wasser unterwegs.

Zwei völlig unterschiedliche Arten, einen Tag in Spanien zu verbringen – und wahrscheinlich waren am Ende beide Gruppen überzeugt, genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben. 😉

Nach all den intensiven Fahrtagen war dieser Tag jedenfalls genau der richtige Kontrast. Kein Kilometerzählen, kein Zeitdruck – einfach gemeinsam unterwegs sein, schauen, genießen und auch einmal die Motorräder Motorräder sein lassen. Denn genau das gehört für mich zu einer solchen Reise ebenfalls dazu: Nicht nur möglichst viele Straßen abzufahren, sondern auch einmal anzuhalten und zu entdecken, durch welche außergewöhnlichen Regionen wir hier eigentlich fahren.

Und die Ribeira Sacra hat uns heute eindrucksvoll gezeigt, dass Spanien weit mehr zu bieten hat als fantastische Motorradstraßen. 🇪🇸

🛥️ Wasser.
🍇 Weinberge.
⛰️ Berge.
☀️ Sonne.
😎 Eine entspannte Truppe.

Und morgen?
Da dürfen die Motorräder wieder ran. 🏍️💨

🇪🇸 España – La Gran Ruta – Entre los Pirineos y el Atlántico

Ride. Explore. Experience. 🏍️🌍

Euer Reise-Reporter Thorsten

09


25. September 2026

Monforte de Lemos → Vilagarcía de Arousa

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Monforte de Lemos Vilagarcía de Arousa
Monforte de Lemos → Vilagarcía de Arousa

Tour-Tag 6 | Monforte de Lemos → Vilagarcía de Arousa

Was für ein Wechsel der Kulissen heute! 🌫️☀️🏔️🌿
Unser sechster Fahrtag begann zunächst ziemlich grau. Nebel lag über Galicien, die Temperaturen waren entsprechend frisch und bevor es richtig losging, stand erst einmal das inzwischen bestens bekannte Ritual auf dem Programm: ⛽ Tanken! 😄
Danach ging es hinein in die Berge. Kilometer für Kilometer schraubten wir uns nach oben – und irgendwann passierte genau das, worauf wir gehofft hatten: Wir fuhren einfach aus dem Nebel heraus. 🙌 Plötzlich blauer Himmel über uns, während unter uns eine geschlossene weiße Nebeldecke in den Tälern lag. Ein Anblick, bei dem man automatisch vom Gas geht und einfach nur schaut.

🏍️ Galicien zeigte uns danach wieder, was es motorradfahrerisch zu bieten hat.
Kleine Straßen, teilweise richtig eng, Felswände direkt neben der Fahrbahn, tiefe Täler und immer wieder weite Ausblicke über diese herrlich grüne Landschaft. Zwischendurch tauchte eine mächtige Staumauer vor uns auf. Motorräder abstellen, Kameras raus – natürlich musste auch dieser Moment festgehalten werden. 📸

☕ Zeit für den ersten Cappuccino
Unsere erste Pause führte uns in eine kleine, typisch spanische Bar. Kein touristischer Hochglanz, sondern genau das Gegenteil: Motorräder vor die Tür, rein und erst einmal einen Cappuccino genießen. Genau solche Stopps gehören für uns inzwischen genauso zu dieser Reise wie Pässe und Kurven.
Danach ging es weiter Richtung Celanova. Und dort wechselten wir für eine Weile vom Motorrad- in den Kulturmodus.
Mitten zwischen den alten Steinbauten parkten unsere Maschinen und wir machten uns zu Fuß auf den Weg durch den historischen Ortskern.

Besonders beeindruckend war das Kloster San Salvador de Celanova. Schon von außen gewaltig – und im Inneren noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Kirche, Altäre, Verzierungen und die Dimensionen des gesamten Komplexes machten diesen Stopp definitiv lohnenswert.
Aber auch abseits des Klosters gab es einiges zu entdecken: Alte galicische Häuser mit ihren typischen verglasten Balkonen, enge Straßen, Palmen zwischen historischen Fassaden und schließlich der Mercado aus dem Jahr 1936.

Und weil Kultur bekanntlich durstig macht: ☕😄
Noch einmal Kaffee – diesmal ganz entspannt mit der „La Voz de Galicia“ auf dem Tisch. Genau das ist inzwischen eine der großen Stärken dieser Reise: Man weiß morgens nie genau, was am Ende des Tages besonders hängen bleibt.

Mal sind es die Kurven.
Mal ein Pass.
Mal eine Landschaft.

Und manchmal sitzt man einfach irgendwo in einem kleinen spanischen Ort beim Kaffee und denkt: Ja – genau dafür sind wir hier. 🇪🇸❤️
Danach hieß es wieder: Helme auf. Motoren an. Weiter! 🏍️💨 Unsere Route führte uns immer weiter Richtung Westen. Und kurz vor dem Ziel veränderte sich die Landschaft noch einmal deutlich.

🌿 Eukalyptus!
Auf kleinen Straßen fuhren wir zum Abschluss durch ausgedehnte Eukalyptuswälder. Die hohen, schlanken Stämme links und rechts der Straße sorgten noch einmal für eine völlig andere Atmosphäre als die Berglandschaften am Morgen.
Vom Nebel in den Bergen über Sonne oberhalb der Wolkendecke, kleine kurvige Straßen, Staumauer, spanisches Alltagsleben und Kultur bis hinein in die Eukalyptuswälder Galiciens – dieser Tag hatte erstaunlich viele Gesichter.

Und irgendwann tauchte dann endlich unser Tagesziel auf: 🏨 Pazo O Rial bei Vilagarcía de Arousa. Motorräder abstellen. Gepäck runter.
Damit ist auch Fahrtag 6 unserer großen Spanienrunde Geschichte. 🏁
🍺 Jetzt gibt es nur noch eine wirklich wichtige Aufgabe: STIEFELBIER! 🍻😂

Morgen tauschen wir einen Teil der Motorradkilometer gegen eines der großen kulturellen Ziele unserer Reise: ⛪ Santiago de Compostela.

Aber das ist die Geschichte von morgen … 😉

DLzG ✌️🏍️🇪🇸 Euer Reise-Reporter Thorsten

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26. September 2026

Santiago de Compostela - Halbzeit einer aussergewöhnlichen Reise ❤️

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Vilagarcía de Arousa Santiago de Compostela
Santiago de Compostela | Halbzeit einer aussergewöhnlichen Reise

Tour-Tag 7 | Santiago de Compostela - Halbzeit einer aussergewöhnlichen Reise ❤️

Heute durfte das Motorradfahren einmal ein wenig in den Hintergrund rücken. Nach den vielen Kilometern und Kurven der vergangenen Tage stand ein Ziel auf dem Programm, das man nicht einfach nur „anfährt“: Santiago de Compostela. ⛪🐚
Am Morgen sammelte sich unsere Truppe wie gewohnt bei den Motorrädern. Jacken an, Helme auf und los. Heute allerdings mit deutlich weniger Kilometern vor uns – dafür sollte ein großer Teil des Tages zu Fuß stattfinden. 😄

🏍️ Auf nach Santiago!
Für die Hinfahrt wählten wir bewusst nicht nur den direkten Weg. Schließlich sind wir immer noch mit Motorrädern unterwegs. 😉 Doch heute war die Strecke eher der Weg zu einem ganz besonderen Ziel. In Santiago angekommen, wurden die Motorräder abgestellt und unsere Motorradstiefel bekamen eine völlig neue Aufgabe: Stadtbesichtigung. 😂

🥩🐟 Erster Halt: Mercado de Abastos
Und damit waren wir sofort mittendrin im galicischen Alltag. Historische Markthallen, Verkaufsstände dicht an dicht und überall Fleisch, Wurst, Fisch, Käse und regionale Spezialitäten. Kein Hochglanz-Einkaufszentrum, sondern ein Markt, auf dem tatsächlich noch eingekauft, gearbeitet und gehandelt wird.
Genau solche Orte gehören für uns zu einer Reise dazu: einfach hinein, schauen, riechen und erleben. 🇪🇸 Danach ging es weiter durch die schmalen Gassen der historischen Altstadt. Alte Natursteinfassaden, Arkaden, kleine Plätze und versteckte Ecken – und überall begegnete uns eines der bekanntesten Symbole Europas:

🐚 die Jakobsmuschel.
Sie zeigt den Pilgern seit Jahrhunderten den Weg nach Santiago und erinnert hier an nahezu jeder Ecke daran, weshalb Menschen aus aller Welt in diese Stadt kommen. Und irgendwann öffneten sich die Gassen und wir standen davor: ⛪ Die Kathedrale von Santiago de Compostela.
Für unzählige Pilger ist dieser Platz das Ende einer Reise, die teilweise Hunderte oder sogar Tausende Kilometer zu Fuß gedauert hat. Wenn man dort steht und beobachtet, wie Menschen ankommen, sich umarmen, auf dem Platz sitzen oder einfach schweigend zur Kathedrale hinaufschauen, bekommt dieser Ort noch einmal eine ganz andere Bedeutung. ❤️ Zugegeben: Unsere Interpretation des Jakobsweges war heute etwas komfortabler. Statt Wanderschuhen und Rucksack kamen wir überwiegend mit BMW, Motorradstiefeln und reichlich Hubraum. 😂🏍️

Aber auch für uns war klar: 📸 Das Gruppenfoto vor der Kathedrale muss sein!
Anschließend erkundeten wir weiter die Plätze und Gassen rund um die Kathedrale und natürlich durfte irgendwann auch die wichtigste kulturelle Einrichtung eines Motorradtages nicht fehlen: ☕ Cappuccino-Pause in Santiago! 😎
Vier Tassen auf den Tisch, Füße kurz entlasten, zusammensitzen und die vielen Eindrücke dieser besonderen Stadt erst einmal sacken lassen.

Danach hieß es wieder: 🏍️ Zurück zu den Motorrädern! Und nach einigen Kilometern zu Fuß fühlte sich der Motorradsattel plötzlich fast wie ein Wellness-Sessel an. 😂 Auf der Rückfahrt gab es noch einen Tankstopp ⛽️ und anschließend führte uns die Strecke wieder hinaus ins grüne Galicien. Kleine Straßen, üppige Vegetation und zum Ende des Tages immer wieder Eukalyptuswälder links und rechts der Strecke. 🌿🏍️

Zurück am Hotel dann das, was nach einem solchen Tag einfach dazugehört: 🍺 Estrella Galicia.
Motorrad abgestellt.
Sonne.
Palmen.
Kaltes Bier.
Manchmal braucht es wirklich nicht mehr. 😎🍺🌴

Eigentlich hätte der Tag damit bereits einen perfekten Abschluss gehabt. Aber unsere Servicecrew hatte andere Pläne. ❤️
Da unser Hotel heute kein Abendessen bereitstellte, wurde kurzerhand improvisiert. Und aus einem vermeintlichen Problem entstand einer dieser Abende, die wahrscheinlich noch lange nach dieser Reise in Erinnerung bleiben werden.

🌊 Picknick direkt am Meer!
Unsere Servicecrew baute kurzerhand ihren eigenen kleinen: 🏁 BOXEN STOPP 🏁
Pavillons raus.
Bierzeltgarnituren aufgebaut.
Rot-weiß karierte Tischdecken drauf.
Essen auf den Tisch.
Getränke kaltgestellt.
Und das alles direkt am Wasser mit einer Kulisse, gegen die wohl so manches Hotelrestaurant ziemlich alt ausgesehen hätte. 🌊🌅

So saßen wir gemeinsam am Meer, während die Sonne langsam tiefer sank. Es wurde gegessen, angestoßen, gelacht und natürlich ausgiebig gefachsimpelt. 🍻 Und irgendwann begann ganz automatisch der Rückblick auf die vergangene Woche.
Die Strecken.
Die unzähligen Kurven.
Die Berge.
Die kleinen Straßen irgendwo im Nirgendwo.
Die Landschaften.
Das Meer.
Und all die gemeinsamen Erlebnisse.

Dabei herrschte in unserer Truppe bemerkenswerte Einigkeit: Die Organisation, die Routenplanung, dieses faszinierende Land und vor allem die Straßen, die wir bisher unter die Räder nehmen durften, wurden von allen ausdrücklich gelobt. ❤️🏍️🇪🇸
Genau solche Abende zeigen aber auch, dass eine Motorradreise aus viel mehr besteht als Kilometern, Pässen und Kurven.
Es sind die Menschen. Die Gespräche. Das gemeinsame Lachen. Und diese ungeplanten Momente, die plötzlich zu den schönsten Erinnerungen einer Reise werden. Heute war genau so einer.
Mit dem Atlantik vor uns, den Motorrädern daneben und einem Sonnenuntergang, den niemand bestellen musste. 🌅❤️
Und dann steht dort am Wasser auch noch der „Banco Peregrino“ – die Pilgerbank. Irgendwie könnte es für diesen Tag kaum passender sein. Denn auch wir sind auf unserer ganz eigenen Reise durch Spanien unterwegs. Nur eben auf zwei Rädern. 😉🏍️

❤️ HALBZEIT! ❤️

Eine Woche voller außergewöhnlicher Erlebnisse liegt hinter uns – und wir sind gerade einmal auf halber Strecke.
Wenn die zweite Hälfte dieser Reise auch nur annähernd so intensiv wird wie die erste, dann dürfen wir uns noch auf einiges freuen.

Was für ein Tag.
Was für ein Abend.
Was für eine Truppe.
Was für eine Reise. 🇪🇸🏍️🌅❤️

España – La Gran Ruta geht weiter!

Morgen drehen wir den Schlüssel wieder um. 🏍️💨
Ride. Explore. Experience.

DLzG aus Galicien! ✌️🇪🇸🏍️
Euer Reise-Reporter Thorsten

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27. September 2026

309 km entlang Galiciens wilder Atlantikküste 🌊

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Santiago de Compostela Viveiro
309 km entlang Galiciens wilder Atlantikküste

Tour-Tag 8 | 309 km entlang Galiciens wilder Atlantikküste 🌊

Nach unserem Kulturtag in Santiago de Compostela hieß es heute wieder: rauf aufs Motorrad und Kilometer machen.
Vor uns lagen 309 km Richtung Viveiro – und laut Routenplanung sollte vor allem der zweite Teil des Tages einiges zu bieten haben.
Der Blick aus dem Fenster am Morgen machte allerdings schon klar: Die Sonnenbrille würde heute vermutlich nicht das wichtigste Ausrüstungsstück werden. 😄
Wir starteten unter bewölktem Himmel, zunächst aber noch trocken. Nach einem kurzen Autobahnabschnitt verließen wir die großen Straßen wieder und wechselten auf die kleinen Strecken, für die wir schließlich hier sind. 🏍️ Über Betanzos und Cabanas ging es Richtung Norden, vorbei an Ferrol und immer näher an die Atlantikküste.
☕ Natürlich gab es unterwegs auch wieder unsere erste Cappuccino-Pause. Mittlerweile könnte man fast meinen, die gehört offiziell zur Streckenplanung. 😂 Und dann wartete schon unsere Servicecrew.

😍 MITTAGSPAUSE MIT AUSSICHT
Die Jungs und Mädels schaffen es tatsächlich immer wieder, Plätze zu finden, an denen man normalerweise einfach vorbeifahren würde. Heute standen die Fahrzeuge an einem Aussichtspunkt hoch über der Landschaft. Tische und Bänke raus, die mittlerweile legendären rot-weiß karierten Tischdecken drauf, Grill an – fertig war unser Mittagsrestaurant. Und was für eins! 😍
Weit unter uns die Landschaft, vor uns ein gewaltiges Panorama und dazu warmes Essen vom Grill. Restaurant mit fünf Sternen können andere – wir nehmen fünf Sterne Aussicht. 😎 Leider war die Mittagspause gleichzeitig auch der Punkt, an dem das Wetter endgültig umschlug.

🌧️ Ab jetzt wurde es nass.
Also Regenklamotten an, Visier zu und weiter Richtung Atlantik. Und trotz des Wetters begann nun der fahrerisch und landschaftlich interessanteste Abschnitt des Tages. Die traumhafte Route entlang der Atlantikküste führte uns über kleine Straßen und immer wieder zu wunderschönen Aussichtspunkten.
Die Küste lag zwar größtenteils unter einer dichten Wolkendecke, doch immer wieder riss diese für kurze Zeit auf und gab den Blick auf die atemberaubende Landschaft frei. 🌊 Steile Felsküsten, kleine Buchten, Orte tief unter uns und dahinter der Atlantik bis zum Horizont. Mal sah man fast nichts außer Wolken und Nebel – wenige Kurven später öffnete sich plötzlich wieder die Landschaft. Also rechts ran. Motorräder abstellen. Und einfach mal gucken. 😍

Die nassen Straßen verlangten natürlich etwas mehr Aufmerksamkeit, aber die Strecke selbst war wieder genau das, weshalb wir diese Reise machen: Kurven, kaum Verkehr und immer wieder Meerblick. 🏍️🌊 Je höher wir kamen, desto dichter zogen die Wolken über die Berge. Teilweise verschwanden ganze Berghänge darin und tauchten wenig später wieder auf. Spanien kann eben auch anders als Sonne und 30 Grad. 😉

🌊 CABO ORTEGAL
Gegen 15 Uhr erreichten wir schließlich einen der großen Punkte unserer heutigen Route. Nach bereits rund 237 Kilometern standen unsere Motorräder am Cabo Ortegal. Und hier war Schluss mit lieblicher Küstenlandschaft.
Der kleine rot-weiße Leuchtturm steht hoch über dem Atlantik, davor ragen die dunklen Felsnadeln der Punta dos Aguillóns aus dem Meer. Tief unter uns brachen die Wellen weiß schäumend gegen die Felsen. Wind, Wolken, nasse Straßen und der Atlantik vor der Nase.

Rau. Wild. Galicien. 🌊🇪🇸
Natürlich mussten wir dort eine ganze Weile bleiben. Fotos machen, hinunter auf die Felsen schauen und beobachten, wie die Wolken über die Küste ziehen. Und wer bei dem Wetter noch nicht genug Farbe in den Tag gebracht hatte, konnte immer noch auf unsere Regenkombis zurückgreifen. 😂🟡

Danach ging es wieder auf die Motorräder.
Und die letzten Kilometer sorgten schließlich dafür, dass aus „ein bisschen nass“ irgendwann ordentlich durchnässt wurde. 🌧️😂 Nach insgesamt 309 km erreichten wir schließlich unser Tagesziel in Viveiro.
Normalerweise folgt jetzt ein ziemlich festes Ritual: 🍺 Stiefelbier. Heute allerdings nicht sofort. Erst einmal: ☕ CAPPUCCINO!

Nasse Sachen aus, rein ins Warme und die Hände um eine heiße Tasse legen. Selbst der Cappuccino hatte offenbar Mitleid mit uns und kam mit einem Herz obendrauf. ❤️😂 Aber keine Sorge … Unser Stiefelbier ist natürlich nicht ausgefallen.

Es wurde lediglich verschoben. 😎🍻
Nachdem wir wieder einigermaßen warm und trocken waren, saß die Truppe schließlich doch noch gemeinsam am Tisch. 🍻 Da ist es also – das verdiente Stiefelbier nach 309 Kilometern. Heute gab es keine 37 Grad, keinen strahlend blauen Himmel und keine trockenen Motorradklamotten. Dafür gab es 309 Kilometer Nordspanien, eine großartige Küstenstraße, Wolken zwischen den Bergen, kurze freie Blicke auf eine gewaltige Atlantiklandschaft, Cabo Ortegal – und jede Menge Wasser von oben. 😂🌧️

Und morgen? Dann schauen wir mal, was Nordspanien als Nächstes für uns bereithält.

Ride. Explore. Experience.

DLzG aus Viveiro ✌️🇪🇸🏍️
Euer Reise-Reporter Thorsten

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28. September 2026

Viveiro/Foz → Gijón – Vom Atlantik ins Herz Asturiens

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Viveiro/Foz Gijón
Viveiro/Foz → Gijón – Vom Atlantik ins Herz Asturiens

Tour-Tag 9 | Viveiro/Foz → Gijón – Vom Atlantik ins Herz Asturiens

Manchmal schaut man morgens aus dem Fenster und weiß noch nicht so recht, was der Tag wettertechnisch mit einem vorhat. 😄

Heute begann er jedenfalls erst einmal mit einem Sonnenaufgang über der Bucht, der sich sehen lassen konnte. Goldgelber Himmel, das Wasser noch ruhig darunter – eigentlich beste Voraussetzungen. Eigentlich. 😉
Denn als wir später die Motorräder startklar machten, hatte sich das Bild schon deutlich verändert. Der Himmel wurde grauer, die Wolken tiefer und auf dem Weg entlang der Küste kam zunehmend Nebel dazu.

Unser erstes großes Ziel war heute eines der bekanntesten Naturwunder Galiciens: 🌊 Praia das Catedrais – Playa de las Catedrales.

Schon von oben konnte man erahnen, was Wind, Wasser und Gezeiten hier über Jahrtausende aus dem Fels herausgearbeitet haben. Gewaltige, übereinanderliegende Gesteinsschichten, einzelne Felstürme und natürliche Bögen stehen direkt am Atlantik. Und wir hatten Glück mit der Tide. 👍

Bei Niedrigwasser konnten wir hinunter an den Strand und uns das Ganze nicht nur von oben anschauen, sondern tatsächlich zwischen diesen riesigen Felsformationen hindurchlaufen. Erst wenn man unten davorsteht, bekommt man überhaupt ein Gefühl für die Dimensionen. Manche Bögen erinnern tatsächlich an die Gewölbe einer Kathedrale. Dazwischen enge Durchgänge und dunkle Höhlen, an den Felsen Muscheln und überall die Spuren der Brandung.

Seit 2005 ist die Praia das Catedrais offiziell als Naturdenkmal Galiciens ausgewiesen – nach unserem Rundgang versteht man auch ziemlich schnell, warum.
Der Nebel über dem Atlantik störte dabei überhaupt nicht. Im Gegenteil: Zwischen den dunklen Felsen und der Brandung hatte das Ganze eine ganz eigene Stimmung. Und zwischendurch zeigte sich sogar etwas blauer Himmel.

☕ Danach musste natürlich erst einmal ein Cappuccino her. Helm auf den Tisch, Kaffee daneben – so gehört sich das. 😄 Dann aber wieder rein in die Motorradklamotten und weiter. Von der Atlantikküste führte unsere Route zunehmend ins bergige Landesinnere Asturiens. Und damit wechselte der heutige Tag komplett seinen Charakter. 🏍️ Kleine Straßen, viele Kurven, grüne Berghänge und immer wieder Wasser neben oder tief unter uns. Über den Embalse de Salime ging es weiter hinein in die Berge und anschließend hinauf Richtung Puerto del Palo auf 1.146 Meter.
Hier war wieder genau das gefragt, weswegen wir die Motorräder überhaupt mit nach Spanien gebracht haben: Kurven fahren. 😎

Keine endlosen Geraden, sondern Straßen, die sich durch die Landschaft schlängeln und bei denen man eigentlich gar nicht möchte, dass der nächste Ort schon wieder auftaucht. Über Pola de Allande ging es anschließend weiter durch Asturien, am Río Narcea und seinen Stauseen entlang und schließlich über Grado in Richtung unseres heutigen Tagesziels. Und irgendwann merkte man dann auch: Wir kommen wieder näher an die Küste und an die größere Stadt.

Die letzten Kilometer führten uns schließlich nach Gijón. 🏨 Hotel Palacio de la Llorea – angekommen.
Damit stehen heute rund 310 Kilometer mehr auf unseren Motorrädern – aber die Kilometerzahl erzählt von diesem Tag eigentlich nur die Hälfte.

Morgens Sonnenaufgang über dem Atlantik, wenig später Nebel an der Küste, zu Fuß zwischen den gewaltigen Felsbögen der Playa de las Catedrales und danach wieder rauf auf die Motorräder und hinein in die asturischen Berge.

Meer, Felsen, Berge, Stauseen und jede Menge Kurven – heute war ordentlich Abwechslung im Programm. 🏍️🌊⛰️

Und jetzt? Motorräder stehen. Schlüssel weg. Feierabend. 🍺 Stiefelbier! 🍻😄

Fahrtag 9 – erledigt. ✅

Mal sehen, was uns Spanien morgen vor die Räder legt. 🇪🇸🏍️

DLzG ✌️ Euer Reise-Reporter Thorsten

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29. September 2026

Kurven, Küste & Cuevas del Mar

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Gijón Unquera
Kurven, Küste & Cuevas del Mar

Tour-Tag 10 | Kurven, Küste & Cuevas del Mar

Sieben, acht, neun. Inzwischen muss man das eigentlich keinem mehr erklären. 😁

Bei angenehmen 21 Grad ging es heute Morgen auf die Motorräder. Und schon nach den ersten Kilometern war klar: Geradeaus fahren wird heute eher die Ausnahme. Kleine Straßen, viel Grün, Wälder, Berge und Kurven satt – Nordspanien eben.

Über den Tag kamen wir immer wieder an der einen oder anderen Regenwolke vorbei. Gesehen haben wir sie reichlich, abbekommen haben wir nichts. 👍

Normalerweise merkt man solche Wolken sofort an der Temperatur. Heute irgendwie nicht. Im Gegenteil: Das Thermometer kletterte im Laufe des Tages weiter nach oben und erreichte schließlich 28 Grad.

Unser Ziel für die Mittagspause war heute gleichzeitig eine der Sehenswürdigkeiten auf unserer Strecke: Playa de Cuevas del Mar. 🌊 Und der Platz hatte was. Ein Strand zwischen mächtigen Felsen, überall vom Meer ausgewaschene Höhlen, Öffnungen und Durchbrüche im Gestein – und mittendrin unsere Servicecrew, die schon alles für die Mittagspause aufgebaut hatte. Tische raus, Essen und Getränke bereit. Wir mussten eigentlich nur noch die Motorräder abstellen und uns bedienen. 😁

Was allerdings sofort auffiel: Es war extrem schwül. Die 28 Grad waren das eine, die feuchte Luft direkt am Atlantik das andere. Jacke aus war jedenfalls eine der schnellsten Entscheidungen des Tages. 😂

Nach dem Essen ging es natürlich noch runter an den Strand. Wenn man schon seine Mittagspause an einem Ort namens Cuevas del Mar – „Höhlen des Meeres“ verbringt, dann muss man sich auch anschauen, woher der Name kommt.

Also noch ein bisschen zwischen den Felsen und in den Höhlen herumgekraxelt. In Motorradstiefeln vielleicht nicht ganz die passende Ausrüstung, aber funktioniert hat’s trotzdem. 😁

Irgendwann hieß es dann wieder: zurück zu den Motorrädern, Klamotten an und weiter. Und die Strecke machte genauso weiter, wie sie angefangen hatte. Kleine Straßen, reichlich Kurven und immer wieder der Wechsel zwischen grünem Hinterland, Bergen und Atlantikküste. Genau die Mischung, die das Motorradfahren hier oben im Norden Spaniens so interessant macht.

Mittlerweile sind wir tatsächlich bei Fahrtag 10 unserer großen Spanienrunde angekommen. Ein paar Kilometer liegen inzwischen hinter uns – und trotzdem findet sich jeden Tag wieder etwas, das wir so auf dieser Reise noch nicht hatten.

Heute waren es 21 Grad beim Start, später bis zu 28 Grad, Regenwolken ohne Regen für uns, reichlich Kurven und eine ziemlich schweißtreibende Mittagspause am Playa de Cuevas del Mar. 😅🌊

Und morgen früh? Ihr kennt das mittlerweile:

Sieben. Acht. Neun. 😎🏍️

DLzG ✌️ Euer Reise-Reporter Thorsten

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30. September 2026

Rundtour Picos de Europa – Regen, Schluchten und ein paar Minuten ganz großes Kino

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Unquera Picos de Europa Unquera
Rundtour Picos de Europa – Regen, Schluchten und ein paar Minuten ganz großes Kino

Tour-Tag 11 | ⛰️ Rundtour Picos de Europa – Regen, Schluchten und ein paar Minuten ganz großes Kino

Sieben – acht – neun. 😎
Nach dem Frühstück waren wir startklar und um Punkt 9 Uhr ging es los. So, wie sich das mittlerweile gehört.

Erster Programmpunkt: Tanken. Und schon währenddessen wurde der Blick zum Himmel immer skeptischer. Da zog sich etwas zusammen, das ganz eindeutig nicht nach spanischer Sonne aussah.
Noch vor der ersten Cappuccino-Pause fiel deshalb die Entscheidung: Regenklamotten raus und anhosen. 🌧️

War goldrichtig. Kurze Zeit später fing es an zu regnen und dieser Regen sollte uns heute, bis auf ein paar kurze Unterbrechungen, tatsächlich bis zum Hotel begleiten.

Eine Besonderheit hatten wir heute außerdem dabei: Eine Kollegin aus unserem Service-Team hatte ihren freien Tag und nutzte die Gelegenheit, bei mir auf dem Motorrad mitzufahren. Und wenn man schon beim Guide Platz nimmt, gehört offenbar auch eine ordentliche Taufe dazu. Die gab es heute kostenlos von oben – und reichlich. 😂🌧️🏍️

Unsere Runde führte uns hinein in die Picos de Europa. Genau dafür waren wir schließlich hier: Berge, Pässe, enge Täler und Straßen, die sich irgendwo zwischen den Felswänden ihren Weg suchen.

Am Mirador de Pandetrave hatte der Wettergott dann tatsächlich kurz ein Einsehen. Der Regen hörte auf, die Wolken öffneten sich etwas und plötzlich lag dieses gewaltige Bergpanorama vor uns. Die Gipfel steckten teilweise noch in den tiefhängenden Wolken, dazwischen fiel Licht auf die Felsen – endlich konnten wir in Ruhe fotografieren und einfach mal die Landschaft wirken lassen.

Picos de Europa – heute nicht im Postkartenmodus, sondern rau, wolkenverhangen und trotzdem richtig beeindruckend. ⛰️
Danach ging es weiter zum Mittag. In einer traditionellen Gaststätte gab es Sandwiches und Tapas. Nichts Kompliziertes, einfach gemütlich zusammensitzen, etwas essen und für eine Weile raus aus dem Regen. Anschließend kam einer der Abschnitte, die mir von heute besonders im Gedächtnis bleiben werden.

Enge Schluchten. Richtig enge Schluchten. Die Straße zwängte sich zwischen gewaltigen Felswänden hindurch, teilweise mit so starken Überhängen, dass die Fahrbahn darunter noch trocken war, während ringsherum alles nass war. Dazu Kurven ohne Ende und immer wieder diese Felsen unmittelbar neben uns.

Genau unser Revier. 🏍️

Irgendwann musste natürlich noch einmal das wichtigste Heißgetränk einer vernünftigen Motorradtour getestet werden. ☕😂 Also rein in eine kleine traditionelle Cafeteria und Cappuccino bestellt. Und jetzt haben wir ein Problem: Das könnte der beste Cappuccino dieser Tour gewesen sein. Könnte!
Denn wir haben noch einen zweiten Kandidaten, der verdammt dicht dran ist. Momentan herrscht bei der Jury noch Uneinigkeit. 😂☕
Der endgültige Sieger muss also noch ermittelt werden.

Danach ging es wieder raus ins Nasse und zurück Richtung Pechón. Der Regen blieb uns treu – und als wir schon fast am Hotel waren, zeigte er noch einmal, was er kann. Kurz vor dem Ziel öffnete der Himmel sämtliche Schleusen. Es goss wie aus Kübeln. 🌧️🌧️🌧️
Da gab es keine große Diskussion mehr: rein zum Hotel und mit den Motorrädern direkt in die Tiefgarage gerettet. 😂🏍️

Geschafft.

Heute war kein Schönwettertag. Trotzdem hatten wir einen richtig guten Fahrtag. Wir haben die Picos de Europa erlebt, sind durch ihre Schluchten und über ihre Bergstraßen gefahren und bekamen genau im richtigen Moment am Aussichtspunkt die Gelegenheit, dieses Bergpanorama auch zu sehen.

Und unsere Kollegin vom Service-Team? Regentaufe bestanden. 😂💪🌧️

Jetzt raus aus den nassen Klamotten, Motorräder stehen trocken – Feierabend.
Fahrtag 11 geschafft. Morgen greifen wir wieder an. 🏍️🇪🇸

Ride. Explore. Experience.

DLzG ✌️ Euer Reise-Reporter Thorsten

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  1. Oktober 2026

Pechón → Picos de Europa → Pechón – Hoch hinaus zum großen Finale ⛰️🏍️

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Pechón Picos de Europa Pechón
Pechón → Picos de Europa → Pechón – Hoch hinaus zum großen Finale

Tour-Tag 12 | Pechón → Picos de Europa → Pechón – Hoch hinaus zum großen Finale ⛰️🏍️

Heute haben sich unsere Gruppen ein wenig unterschiedlich orientiert. Die anderen Gruppen wollten Teile der gestrigen Strecke, die wir bei reichlich Regen gefahren waren, bei deutlich besserem Wetter noch einmal unter die Räder nehmen.

Wir waren uns dagegen einig: Die Strecke kennen wir – heute fahren wir die für heute geplante Runde. Allerdings mit einer kleinen Änderung: Wir drehen sie einfach um. 😎🏍️

Damit hatten wir am Anfang etwas mehr Schnellstraße und anschließend wurden es Stück für Stück immer mehr Kurven. Auch die Highlights lagen für uns in dieser Richtung einfach besser. Und dann ging es hoch. Kurve um Kurve führte uns die Strecke ins Skigebiet Alto Campoo bis zum Mirador Fuente del Chivo auf über 2.000 Metern Höhe. Präsentation Spanienreise 2026 in Bearbeitung.pptx

Oben hatten wir gerade einmal 5 °C. Die Wolken verlagerten sich wie Hochnebel und gaben zwischendurch immer wieder die Fernsicht frei. ⛰️🏍️ Von dort ging es weiter durch Kantabrien. Kleine Bergdörfer, alte Natursteinhäuser, weite Täler und reichlich Kurven. Und nach den fünf Grad oben waren Sonne und angenehmere Temperaturen weiter unten durchaus willkommen. 😎

Cappuccino gab’s natürlich auch. ☕️😂

Zum Mittag haben wir draußen in der Sonne gegessen. Danach ging es weiter durch enge Täler und Schluchten, vorbei an Felswänden und Stauseen. Zwischendurch tanken – und weiter.

Einen der besten Stopps hatten wir uns bis fast zum Schluss aufgehoben: Peñarrubia. Motorräder abgestellt und ein paar Schritte zum Aussichtspunkt. Von dort ging es richtig weit nach unten. Tief unter uns schlängelte sich die Straße durch die Schlucht und erst von dort oben konnte man sehen, wie hoch wir tatsächlich standen. Und dann waren da noch die Geier. 🦅 Die kreisten über der Schlucht, also Kameras raus und filmen. Genau dieser Aussichtspunkt kam auch bei unseren Mitfahrern richtig gut an. Das Feedback danach war ziemlich eindeutig:

Das war richtig geil. 😎

Vielleicht hat das heute auch deshalb noch einmal besonders gut gepasst, weil unsere große Runde langsam zu Ende geht.

Fast zwei Wochen sind wir jetzt gemeinsam durch Nordspanien gefahren. Atlantikküste, Berge, Pässe, Schluchten, kleine Orte und Kurven ohne Ende. Wir hatten Sonne und Hitze, ordentlich Regen und heute gerade einmal fünf Grad auf über 2.000 Metern.

Heute war unser letzter kompletter Tourtag. Und wenn ich mir das Bild vom „Happy Guide“ auf der GS anschaue – Arme raus und einfach nur Spaß – dann passt das ziemlich gut zu diesem Tag. 😍🏍️

Morgen heißt es ein letztes Mal 7 – 8 – 9. Dann geht es zurück zu unserem Ausgangshotel nach Bilbao. Aber natürlich nicht einfach nur auf direktem Weg. Ein paar ordentliche Kurven nehmen wir morgen noch mit. 😉 Danach endet die Reise für unsere Mitfahrer. Für uns Guides geht es noch weiter: Motorräder verladen, alles für den Rücktransport vorbereiten, wahrscheinlich ein paar Stündchen schlafen und am Samstagmorgen sehr früh Richtung Leipzig starten.

Aber das ist morgen.

Heute sitzen wir erst einmal zusammen, stoßen auf diesen Fahrtag an und genießen den Abend. 🍻

DLzG ✌️🇪🇸 Euer Reise-Reporter Thorsten

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02. Oktober 2026

Unser letzter Fahrtag
Unquera → Bilbao – ein letztes Mal Nordspanien auf zwei Rädern

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Unquera Bilbao
Unser letzter Fahrtag | Unquera → Bilbao – ein letztes Mal Nordspanien auf zwei Rädern

Tour-Tag 12 | ... und somit unser letzter Fahrtag Unquera → Bilbao – ein letztes Mal Nordspanien auf zwei Rädern

Heute Morgen noch einmal Motorradsachen an, Gepäck verstauen, Motoren an – 7, 8, 9.
Und der letzte Fahrtag fing gleich richtig gut an. Wir fuhren in den Sonnenaufgang, meine Gruppe hinter mir und als erster Motorradfahrer des Tages kam uns ein Biker entgegen. Kurzer Gruß ✌️ – passt. Vor uns lagen noch einmal rund 220 Kilometer bis Bilbao. Aber wer jetzt glaubt, wir hätten einfach den kürzesten Weg genommen, kennt uns mittlerweile schlecht. 😎

Wir wollten Motorrad fahren.
Also ging es zunächst in Küstennähe Richtung Comillas und anschließend wieder hinein in die grünen Hügel Kantabriens. Puerto de Alisas, Puerto Cruz Usano, Fuente Las Varas – Namen, die heute Morgen noch im Navi standen und wenige Stunden später schon zu den letzten gefahrenen Kilometern unserer Spanienrunde gehörten. Präsentation Spanienreise 2026 in Bearbeitung.pptx

Und das Ganze wieder bei Sonne und blauem Himmel. ☀️
Bis auf wenige Ausnahmen hatten wir während dieser Reise wirklich ein Wetter, wie man es sich für zwei Wochen Motorradfahren nur wünschen kann. Irgendwann wurde es Zeit fürs Mittagessen. Bar Solana. Sandwich und Tapas, etwas trinken und weiter. Keine große Mittagspause – wir hatten schließlich noch ein paar Kurven vor uns. Und natürlich einen Cappuccino. ☕😉

Dafür hatten wir uns einen Platz direkt an der Atlantikküste ausgesucht: das Restaurante Saltacaballo. Motorräder abstellen, rüber zur Küste – und da war er dann: unser letzter gemeinsamer Tour-Cappuccino.

Zwei Wochen lang gehörten diese Stopps einfach dazu. Mal geplant, mal irgendwo gefunden, mal schnell und manchmal etwas länger. Heute wusste jeder: Das ist der letzte. Also Cappuccino trinken, noch einmal gemeinsam aufs Meer schauen, Gruppenfoto machen – und dann wieder rauf auf die Motorräder.

Bilbao wartete.
Und nein: Die letzten Kilometer sind wir nicht über die Autobahn gefahren. Die stand zwar ursprünglich in der Planung, aber wir haben uns ganz bewusst dagegen entschieden. Wenn man fast zwei Wochen gemeinsam durch Nordspanien gefahren ist, beendet man die letzte Etappe nicht freiwillig auf der Autobahn. 😜

Also weiter über Land.
Und irgendwann tauchte unser Ausgangshotel in Bilbao wieder vor uns auf. Genau hier hatte alles angefangen. Diesmal wurden allerdings keine Motorräder mehr für den nächsten Morgen vorbereitet.

Jetzt hieß es verladen.
Maschine für Maschine auf die Anhänger, ausrichten, verzurren und kontrollieren. Jeder packte mit an, bis auch das letzte Motorrad sicher stand. Alles drauf. Alles fest. Fertig. 💪

Damit waren 13 Fahrtage durch Nordspanien tatsächlich vorbei. Für uns Guides und die Servicecrew ging es anschließend erst einmal unter die Dusche. Die anderen waren mit dem Abendessen schon durch und freuen sich jetzt auf den Rückflug morgen. Wir haben danach ebenfalls noch etwas gegessen – und lange wird die Nacht nicht. Denn während die Teilnehmer und der größte Teil der Servicecrew morgen zurück nach Deutschland fliegen, bleibt Franz Müller bei uns Guides.

Für uns heißt Heimreise: Transporter, Anhänger, Motorräder – und Straße.

Also heute noch ein paar Stunden Schlaf und morgen sehr früh raus. Und dann liegen hinter uns zwei Wochen Nordspanien.
Pyrenäen, Atlantik, Picos de Europa, kleine Bergstraßen, Pässe, Schluchten, Küsten, unzählige Kurven, gemeinsame Mittagspausen, Cappuccinos, Stiefelbiere – und eine Truppe, mit der wir verdammt viel Spaß hatten.

Wer unsere Bilder und Videos der letzten Tage verfolgt hat, hat vielleicht eine ungefähre Vorstellung davon bekommen.
Wer wissen will, wie sich das Ganze vom Motorradsattel aus anfühlt, muss beim nächsten Mal wohl mitkommen. 😉🏍️

Für heute ist Schluss.
Fahrtag 13 – letzter Fahrtag.

Morgen geht’s nach Hause.

DLzG ✌️🏍️🇪🇸 Euer Reise-Reporter Thorsten

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03. Oktober 2026

ENTRE LOS PIRINEOS Y EL ATLÁNTICO 🇪🇸
🚐 Die Heimreise

Spanien 2026 - Zwischen Pyrenäen und Atlantik

Bilbao Leipzig
Die Heimreise

Heimreise | ENTRE LOS PIRINEOS Y EL ATLÁNTICO 🇪🇸
🚐 Die Heimreise

Von Bilbao bis vor die Haustür – und plötzlich sind 15 Tage Spanien Geschichte.
Irgendwann kommt bei jeder Reise der Moment, auf den eigentlich keiner so richtig Lust hat.

Die letzten Motorräder sind verladen, die Gurte kontrolliert, das Gepäck verstaut – und aus „morgen fahren wir weiter“ wird plötzlich „morgen fahren wir nach Hause“.

Für den größten Teil unserer Truppe ging es am Samstag mit dem Flieger zurück nach Deutschland. Franz von unserer Servicecrew blieb bei uns. Gemeinsam mit den Guides machte er sich auf den deutlich längeren Heimweg.

Transporter, Anhänger und die Motorräder im Schlepptau. 🚐🏍️ Nach einer ziemlich kurzen Nacht hieß es früh am Morgen:

Abfahrt. Und diesmal Kilometer machen.
Spanien lag irgendwann hinter uns, Frankreich dafür noch ziemlich lange vor uns. Autobahn, Péage, Tankstopps – und immer weiter Richtung Heimat. Besançon, Marchaux und Kilometer um Kilometer verschwanden hinter uns. Diesmal keine kleinen spanischen Bergstraßen, keine Pässe und keine Kurven, bei denen man am liebsten gleich noch einmal umdrehen würde.

Dafür hatten wir ein anderes Ziel: Heute noch Deutschland erreichen. Und genau das haben wir gemacht. Wir haben den ersten Tag durchgezogen und tatsächlich noch die deutsche Grenze hinter uns gelassen. 🇩🇪 Dann war aber auch gut. Eine Ferienwohnung für die Nacht, etwas essen, gemeinsam ein Bier 🍻 und irgendwann einfach nur noch die Füße hoch. Nach diesem Tag musste niemand mehr überzeugt werden, dass Schlaf eine ziemlich gute Erfindung ist. 😄


🚐 Sonntagmorgen – jetzt wirklich nach Hause

Heute Morgen ging es nach dem Frühstück weiter. Die Motorräder standen noch genauso fest auf den Anhängern wie am Abend zuvor, die Transporter wurden wieder gestartet und vor uns lagen die letzten Kilometer dieser Reise.

Noch einmal tanken und weiter. Langsam wurde es hell, die Kilometer liefen herunter und irgendwann tauchte direkt neben der Autobahn die Concorde am Technik Museum Sinsheim auf. Ein kurzer Blick – und weiter. Höhe Nürnberg war dann erstmal Zeit für etwas Bodenständiges.

Franz mit einer ordentlichen Butterbrezel. 🥨😂

Spanien war damit auch kulinarisch endgültig ein ganzes Stück entfernt. Und irgendwann kam endlich das Schild, über das man sich nach zwei solchen Tagen tatsächlich freuen kann: A9!

Jetzt ging es Richtung Heimat.
Noch einmal ein Tankstopp. 257 Kilometer lagen zu diesem Zeitpunkt noch vor uns.

Danach kam Münchberg, die bekannten Namen auf den Autobahnschildern wurden immer mehr und irgendwann waren wir Höhe Weißenfels. Jetzt löste sich unsere kleine Rückreisegruppe langsam auf. Max und Franz waren bereits am Ziel angekommen. Für mich waren es noch 38 Kilometer bis zur Haustür. Enrico hatte anschließend noch einmal 65 Kilometer, bis auch für ihn endgültig Feierabend war.

Und damit endet eine Reise, die sich nur schwer in ein paar Zeilen zusammenfassen lässt.


🇪🇸 15 Tage Spanien – was nehmen wir davon mit?

Ganz sicher nicht nur Fotos und gefahrene Kilometer.

España – La Gran Ruta – Entre los Pirineos y el Atlántico.

Der Name war Programm.

Wir sind in Bilbao gestartet und haben uns Nordspanien Stück für Stück mit dem Motorrad erarbeitet.

Wir hatten die Pyrenäen vor uns, Pässe unter den Rädern, tiefe Schluchten neben uns und Kurven ohne Ende.

Wir waren in Kantabrien, Kastilien und León, Galicien und Asturien unterwegs.

Wir standen in Santiago de Compostela, waren auf den Spuren des Jakobswegs unterwegs, fuhren durch Weinberge und Eukalyptuswälder und hatten immer wieder diesen Atlantik vor uns. 🌊

Und was für Gegensätze diese Reise hatte.
Morgens teilweise 9 Grad – später 37 Grad. Sonne, Wolken, Nebel und natürlich auch Regen.

Wir hatten Straßen fast für uns allein. Kleine Orte, durch die man sonst wahrscheinlich niemals gefahren wäre. Aussichtspunkte, an denen einfach mal alle Helme abgenommen wurden und für einen Moment Ruhe war.

Wir haben am Meer gepicknickt, Cappuccino getrunken und abends zusammengesessen. Und wenn der Plan einmal nicht ganz zum Tag passte? Dann wurde eben improvisiert.

So entstand auch unser Abendessen mitten in den Weinbergen – inklusive Serviceauto, das sich kurz festgefahren hatte und sich am Ende der geballten Schubkraft einiger Motorradfahrer geschlagen geben musste. 😂

Solche Sachen stehen vorher in keinem Roadbook. Aber genau die erzählt man hinterher. Natürlich gehörte auch unser Stiefelbier dazu. 🍺

Nach einem langen Fahrtag die Motorräder abstellen, Jacke aus, zusammensetzen und noch einmal die besten Geschichten des Tages auspacken. Da braucht es kein großes Programm.


Nicht einfach irgendwo hinfahren, Foto machen und wieder zurück.
Wir wollen Straßen fahren, für die wir Motorräder haben.
Wir wollen morgens gespannt sein, was hinter der nächsten Bergkette wartet.
Wir wollen an Orten anhalten, die man vorher vielleicht nicht einmal kannte.

Und wir wollen abends mit einer Truppe zusammensitzen, bei der irgendwann aus einzelnen Teilnehmern eine Gemeinschaft geworden ist.

Wir haben es 15 Tage lang gemacht.

Und wenn ihr unsere Berichte in den vergangenen zwei Wochen verfolgt habt, die Bilder gesehen und vielleicht mehr als einmal gedacht habt: „Verdammt, da wäre ich jetzt gerne dabei …“ dann haben wir eigentlich alles richtig gemacht. 😉

Denn beim nächsten Mal müsst ihr nicht wieder zu Hause sitzen und unsere Bilder anschauen. Vielleicht steht euer Motorrad dann morgens mit in der Reihe. Vielleicht seid ihr beim nächsten Pass dabei. Beim nächsten Cappuccino. Beim nächsten gemeinsamen Abendessen. Und natürlich beim nächsten Stiefelbier. 🍺

Dann müsst ihr hinterher nicht sagen: „Da wäre ich gerne mitgefahren.“

Sondern: „Zum Glück war ich dabei.“ 🏍️🇪🇸❤️

Danke an alle Teilnehmer, unsere Guides und unsere Servicecrew für diese 15 Tage, für die gemeinsamen Kilometer, die Hilfe untereinander, den Humor und all die kleinen Geschichten, die diese Reise am Ende zu unserer Reise gemacht haben.

Die Teilnehmer sind wieder zu Hause.
Die Motorräder sind wieder zu Hause.
Und inzwischen sind auch die letzten Kilometer unserer Guides und von Franz aus der Servicecrew Geschichte.

España 2026 – das war’s. 🇪🇸❤️

Und jetzt?
Wer uns kennt, kennt die Antwort: Nach der Tour ist vor der Tour. 😎🏍️

Thorsten
Ride. Explore. Experience.

DLzG ✌️

Impressionen | Anreise – Tag 1 | Auf dem Weg nach Spanien

Impressionen | Anreise – Tag 2 | Spanien erreicht – Bilbao, wir sind da!

Impressionen | Anreise – Tag 3 | Jetzt sind wir komplett!

Impressionen | Tour-Tag 1 | Bilbao → Cervera de Pisuerga

Impressionen | Tour-Tag 2 | Aguilar de Campoo → Villablino

Impressionen | Tour-Tag 3 | Kurven, Schluchten und Abendbrot im Weinberg

Impressionen | Tour-Tag 4 | Von Asturien nach Galicien – Pässe, Bergdörfer & 37 Grad 🏍️⛰️☀️

Impressionen | Tour-Tag 5 | 🛥️ Kulturtag – heute tauschten wir zwei Räder gegen ein Boot

Impressionen | Tour-Tag 7 | Santiago de Compostela - Halbzeit einer aussergewöhnlichen Reise ❤️

Impressionen | Tour-Tag 8 | 309 km entlang Galiciens wilder Atlantikküste 🌊

Impressionen | Tour-Tag 9 | Vom Atlantik ins Herz Asturiens

Impressionen | Tour-Tag 10 | Kurven, Küste & Cuevas del Mar

Impressionen | Tour-Tag 11 | Rundtour Picos de Europa – Regen, Schluchten und ein paar Minuten ganz großes Kino

Impressionen | Tour-Tag 12 | Pechón → Picos de Europa → Pechón – Hoch hinaus zum großen Finale

Impressionen | Tour-Tag 13 | Unser letzter Fahrtag | Unquera → Bilbao – ein letztes Mal Nordspanien auf zwei Rädern

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